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Wegen des Nanzinger Kirtas kommt es bereits am Freitag abend zum Derby gegen den SV Obertrübenbach.
Es ist nun wirklich nicht die Lieblingskonstellation des FC: Heimspiel zum Nanzinger Kirta. Immer wieder misslangen in der Vergangenheit diese Heimspiele. Und dann auch noch ein Freitag-Abend-Spiel - historisch betrachtet eine gefühlte 0-Punkte-Garantie beim FCU. Aber nachdem in dieser Saison scheinbar alte Gesetze wohl überholt scheinen, könnte ja auch dieses Thema endlich zu den Akten gelegt werden. Mit dem SV Obertrübenbach stellt sich ein Team vor, dass sicherlich zu den Anwärtern auf den 2. Aufstiegsplatz gezählt werden muß. Nach zwei überraschenden Pleiten zu Beginn, haben sich die Trübenbacher gefangen und stehen mit 10 Punkten nur unwesentlich schlechter da als der FC. Im Sommer wurde die Mannschaft ordentlich verstärkt und mit Jürgen Höcherl kam vom SV Mitterkreith ein sehr torgefährlicher Offensivspieler. Mit 11 Treffern in 6 Spielen führt er derzeit die Torjägerliste der Kreisklasse an. Der FC ist also gewarnt. Erstaunlich ist die hohe Zahl an Gegentreffern (14) des SVO, der traditionell eigentlich immer durch herausragende Defensivleistungen auffällt. Beim FC herrscht zwar nicht eitel Sonnenschein angesichts des derzeit 2. Tabellenplatz, aber es lässt sich schon etwas ruhiger und befreiter spielen, wenn der Saisonstart glückt. Dass man dabei aber nur drei Punkte vor dem Tabellenneunten steht, zeigt wie ausgeglichen diese Liga wieder einmal ist. Mit Markus Höpfl ist zwar der Kapitän wieder an Bord. Verständlicherweise ist er allerdings noch nicht in Topform und auch Dominik Straub mußte in Wilting nach einem Kurzeinsatz wieder abwinken. Seine bisherigen drei Heimspiele konnte der FCU souverän gewinnen, so dass man auch im Derby mit genügend Selbstvertrauen auflaufen darf. Gegen die lieben Trübenbacher hatte man in den vergangenen Jahren nur selten am Ende einen Dreier in der Hand. Das obligatorische 1:1 liegt also auch diesmal wieder in der Luft. |